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badische zeitungDer Freundes- und Förderkreis Handball in Kenzingen feiert sein 25-jähriges Bestehen

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Neu im Kader: Manuel Mutschler (von links), Andrius Zigelis, Wojciech Bablewski und Wito Göppert verstärken in der kommenden Saison die Mannschaft des TB Kenzingen. Foto: Marion Domann

 

KENZINGEN. Der Freundes- und Förderkreis Handball in Kenzingen feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einer Veranstaltung in und um die Üsenberghalle. Neben Informationen rund um den Förderverein und dem Werben um neue Mitglieder, der Verköstigung der Gäste stand natürlich der Handballsport im Vordergrund.

Im Laufe des Tages wurden verschiedene Spiele ausgetragen, dabei trafen am Nachmittag die "Old Stars" des TB Kenzingen auf ihre Altersgenossen vom TuS Oberhausen. Das Spiel endete 36:26 für Kenzingen.Mit Spannung wurde dann das Vorbereitungsspiel für die Südbadenliga der 1. Herrenmannschaften der beiden Vereine erwartet. Zuvor fand noch die Mannschaftspräsentation des TBK statt. Der TB Kenzingen hat nach dem Abstieg aus der Oberliga Baden-Württemberg keinen Spieler abgegeben und die Neuzugänge lassen erkennen, dass das Ziel direkter Wiederaufstieg ambitioniert angegangen wird. Mit Wojciech Bablewski vom TuS Oberhausen, Wito Göppert vom TV Seelbach, Manuel Mutschler vom TV Herbolzheim und Andrius Zigelis vom HC Dessau/Roßlau wurden vier Hochkaräter verpflichtet, die allesamt in die Startformation drängen wollen.


Der TuS Oberhausen, der in letzter Minute den Klassenerhalt in der Südbadenliga schaffte, muss in der kommenden Saison auf Leistungsträger Wojciech Bablewski verzichten. Verstärkungen kamen aus der Region. So könnte das Testspielergebnis von 34:23 für Kenzingen ein erster Fingerzeig dafür sein, wo es für die beiden Teams in der kommenden Saison hingehen wird.Für das 25-jährige Bestehen des Fördervereins war es auf alle Fälle ein gelungener sportlicher Höhepunkt. Torsten Oertle, der seit fünf Jahren die Geschicke des Vereins leitet, zog eine positive Bilanz. Die Zusammenarbeit mit der Abteilung Handball laufe ganz hervorragend, so Oertle, und es konnte in der Vergangenheit viel für die 1. Mannschaft, aber auch für den Jugendbereich getan werden. So wurden Jugendausflüge organisiert, Trikotsätze beschafft und sich an den Kosten für Schiedsrichter und Mannschaftsmeldungen beteiligt.Nach dem Motto: "Tue Gutes rede darüber" möchte der Förderverein seine Arbeit zukünftig in der Öffentlichkeit besser darstellen. Bei den Kindern und Jugendlichen wüssten die Eltern oftmals gar nicht, wie viele Kosten für Training und Spielbetrieb entstünden, so Oertle, die dann wieder durch ehrenamtliche Arbeit herein geholt werden müssen, da sie sich nicht allein durch den Mitgliedsbeitrag decken ließen. So war der Förderverein in diesem Jahr zum zweiten Mal auf dem Bombacher Weinfest präsent und hat bewirtet.Ähnlich positiv über die Zusammenarbeit äußerte sich Abteilungsleiterin Christina Grieger. "Ohne einen guten Förderverein ist die Arbeit in einem ambitionierten Verein nicht möglich", meinte die engagierte Vorsitzende. Sie hofft, dass sich die gute Kooperation auch in die Zukunft hinein fortsetzen wird.

Autor: Jörg Schimanski