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TBK- Herren 1Gegen das Tabellenschlusslicht aus Langenau war das Team von Trainer Auri im Zugzwang und man nahm sich fest vor, weitere zwei Punkte auf dem Konto zu verbuchen. Allerdings kämpfte man wieder mit einer dünnen Personaldecke, denn zu den Langzeitverletzten, fehlte aufgrund einer Sperre immer noch Florian Troxler und auch auf Sebastian Schäfer musste man aus gesundheitlichen Gründen verzichten.

In dem allgemein eher schwachen Oberliga-Spiel fand der TBK den besseren Start und lag immer knapp mit ein bis zwei Treffern in Front. Zu einem kleineren Einbruch kam es allerdings, als Tobias Hüglin schon früh mit der zweiten Zeitstrafe auf der Bank platznehmen musste. Hier kam Trainer Auri nun wieder zum Einsatz auf dem Spielfeld und konnte seine Mannschaft vor allem in der Abwehr verstärken. Wie in den Spielen zuvor, legte auchLangenau den Rückraumschützen ViliusJouzaitis an die kurze Leine und versuchte so, dassKenzinger Angriffsspiel zu stören. Dies war auch mit ein Grund, weshalb die Führung zur ersten Halbzeit nicht höher ausfiel und somit ging es mit einem dünnen Polsterin die Pause.

Anfangs der zweiten Hälfte konnte die HSG durch Cleverness und Unkonzentriertheit der Gäste schnell das Unentschieden erzielen, doch das war im gesamten Spiel das einzige Mal. Der TBK war von nun an entschlossener und schaffte es durch eine kompakte Mannschaftsleistung die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben. Langenau konnte vor allem in den letzten 15 Minuten kein Paroli mehr bieten, da sie dem Tempo-Spiel der Südbadener nicht mehr standhielten. Gegen Ende war es eine sichere Führung und somit bekamen auch die zwei jungen Spieler Nico Kopp und Fabian Kaiser noch eine kurze Einsatzzeit und konnten zum 25:31-Erfolg beitragen.

Tore: Jouzaitis 9, Michelbach 6/5, Bablewski 5, Rasikevicius 5, Rolinger 4, Pommeranz 1,Steponavicius 1

 

Vorschau :

Ausreden gibt’s keine mehr - Zu Gast beim Tabellenletzten: TB Kenzingen in Langenau (Quelle: www.badische-zeitung.de)

HANDBALL (fho). "Auf der Alb, da gibt’s koa Sünd" – so falsch wie diese sprachlich verbogene Alm(!)dudlerei ist auch die Annahme, dass die Kenzinger Handballer beim Auswärtsspiel in Langenau nichts falsch machen können. Auf der Alb, beim Tabellenletzten, ist die Mannschaft von Trainer Aurelius Steponavicius in der Favoritenrolle – und in der Pflicht.Schon das Hinspiel ging mit 31:27 an die Kenzinger – und das in der so heimschwachen Hinrunde. Auswärts läuft es für die Sieben von Steponavicius bekanntlich ohnehin besser. "Da müssen ohne Wenn und Aber zwei Punkte her", fordert daher auch der Trainer, "da gibt es kein Zurück und keine Entschuldigung". Die Voraussetzungen freilich waren in dieser Woche nicht die besten: Im Training der Kenzinger fehlten zeitweise aus verschiedenen Gründen sieben Spieler. "Ich hoffe, dass bis zum Samstag alle wieder fit sind", sagt "Auri" und lässt sich davon nicht beirren. Wenn dem so wäre, würde lediglich Außenspieler Florian Troxler fehlen, der nach wie vor eine Rot-Sperre abzusitzen hat. "Chancenverwertung, Rückzugsphase, Abwehr – wenn diese Sachen bei uns passen, ist es egal, was Langenau macht", gibt Steponavicius die Anleitung zu zwei weiteren Auswärtspunkten. Nach drei Niederlagen in Folge wäre für die Kenzinger, die als Tabellenneunte noch ein positives Punktekonto besitzen (21:19), mal wieder ein Erfolgserlebnis fällig.